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Etabliere deine individuelle Morgenroutine

Als ich mich das erste Mal mit dem Thema Morgenroutine auseinandergesetzt habe, bin ich schnell auf den "5am Club" von Robin Sharma gestoßen. Ein ziemlich spannendes Konzept - Du stehst jeden Tag eine Stunde früher auf (im besten Fall um 5 Uhr), machst 20 Minuten intensiven Sport, reflektierst 20 Minuten, bildest dich 20 Minuten weiter und dein Leben verändert sich ins Positive. Du wirst produktiver, glücklicher und ausgeglichener. Klingt an sich super, oder?


Beim Ausprobieren kam ich dann allerdings schnell an meine Grenzen. Schweißtreibende Workouts gleich nach dem Aufstehen sind nicht so meine Spezialität. Also überlegte ich, wie eine perfekte Morgenroutine für mich und meinen Körper aussehen könnte. Für mich ist nämlich ganz klar, dass jeder Mensch individuell ist. Und das bedeutet, dass eben auch die jeweiligen Bedürfnisse, Interessen und Konstitutionen individuell sind. Demnach braucht man auch eine individuelle Morgenroutine. Und die darf sich bitte auch verändern, je nachdem, wie man sich im Hier und Jetzt fühlt, vielleicht auch in welcher Phase des Zyklus man sich gerade befindet etc.


Das bedeutete für mich, dass ich mir verschiedene Möglichkeiten für die jeweiligen 20 Minuten zurechtgelegt habe, sodass ich morgens nur noch in mich hineinspüren und aus dem Moment heraus entscheiden konnte.

Was heißt das konkret?


Bewegung

Überlege dir, was du gerne an körperlichen Aktivitäten machst, so ganz allgemein. Und dann stelle dir Playlists mit Videos oder Anleitungen zusammen, die diese Aktivitäten abdecken. Für mich waren das Yoga, Stretching und Kurzworkouts. Schau, dass du Videos dabei hast, die eine Länge von 5-20 Minuten haben. So kannst du entscheiden, ob du vielleicht sogar kombinieren möchtest. Ich mache z.B. oft 10 Minuten intensives Yoga und danach 10 Minuten Stretching. Oder 5 Minuten Bauchmuskeltraining und danach 15 Minuten Stretching. Dir sind da keine Grenzen gesetzt :-)


Reflexion

Für den Reflexionsteil kannst du

eine geführte Meditation machen (meine Meditationen findest du hier: Meditationen | Kimberly Angermund).

  • einen Body Scan machen, d.h. du schließt die Augen und gehst vom Kopf bis zum Fuß durch deinen Körper und fühlst, wie sich dein Körper anfühlt.

  • die letzte Woche reflektieren, was gut und nicht so gut gelaufen ist und was du die kommende Woche gerne anderes machen möchtest.

  • eine Dankbarkeitsliste erstellen, mit Dingen für die du dankbar bist.

  • überlegen, wie du dir am heutigen Tag Ruhepausen nehmen kannst und allgemein den Tag gestalten möchtest.

  • dich für einen Wert entscheiden, auf den du am heutigen Tag besonders achten möchtest.

  • eine Affirmation überlegen, die dich durch die Woche begleiten soll.

Du siehst also, dir sind keine Grenzen gesetzt! :-)



Weiterbildung

Um dich weiterzubilden, kannst du jeden Tag ein paar Seiten eines informativen Buches lesen, dir einen Podcast (z.B. meinen ;-) Podcast | Kimberly Angermund) anhören oder ein YouTube-Video anschauen. Mir hat es geholfen, mir ein Wochen- oder Monatsthema rauszusuchen, über das ich mehr erfahren möchte. Das kann z.B. Geldanlage/Finanzen, Marketingstrategien, Politik, Persönlichkeitsentwicklung oder ähnliches sein.




Weitere Tipps für deine Morgenroutine

  • Höre auf bei deinem Wecker auf "Snooze" zu drücken, wenn du direkt aufstehst, wird dein Körper merken, dass du es ernst meinst und dich mit der nötigen Wachheit belohnen

  • Schalte über Nacht den Flugmodus oder "Nicht stören" auf deinem Smartphone ein und schalte es erst aus, nachdem du deine Morgenroutine beendet hast. Die Morgenroutine ist für DICH und DEINE innere Ruhe. Wenn du aber als allererstes durch dein Smartphone von den ganzen News, E-Mails, Nachrichten etc. überrollt wirst, ist dein Kopf schon total bei anderen Themen. Dann fängt das Gedankenkreisen an, du denkst an die Arbeit, wie du die nächste Woche planen kannst, wem du noch so ein Geburtstagsgeschenk kaufen musst und so weiter. Gönne dir diese eine Stunde am Tag nur für dich und deine innere Welt!

  • Verurteile dich nicht, wenn du es mal nicht schaffen solltest, aufzustehen oder du ein paar Tage die Routine unterbrichst. Das wichtigste ist, dass du langfristig dranbleibst! Und bevor du dich verurteilst und womöglich ganz aufgibst, sei gütig zu dir und fokussiere dich auf die guten Seiten! (Und solltest du jemand sein, der sich sehr oft selbst verurteilt...dann schau dir das Thema mal an, vielleicht ist auch mein Coachingprogramm genau das Richtige für dich!)


Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und etablieren deiner neuen Routine! :-)

Deine Kimberly

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